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Notocactus haselbergii (F. A. HAAGE jr.) BERGER
Synonyme: Brasilicactus haselbergii (F. A. HAAGE jr.)
BACKEBERG; Echinocactus haselbergii F. A. HAAGE jr. ex. RÜMPLER
Beschreibung:
Körper etwas flachkugelig, im blühfähigen Alter mit nach der
Hauptlichtseite hin schiefen Scheitel. Er wird etwa 12 cm hoch und breit, ist
hellgrün und ganz von feinen weißen Dornen umhüllt. Rippen werden dreißig und
mehr gebildet und sind in kleine Höcker aufgelöst. Blüten erscheinen im
zeitigen Frühjahr sehr zahlreich, so dass diese den Scheitel oft verhüllen. Sie
sind ca. 2cm lang, feuer- bis orangerot und sind sehr lange andauernd.
Kultur:
In Kultur liebt Notocactus haselbergii eine leicht saure mit
Sand angereicherte humose Erdmischung. Gegen Lehmzusatz ist er sehr empfindlich
und verliert dann leicht die Wurzeln. Die Pflanzen sollten im Winter nicht zu
kühl aber fast trocken stehen. Im Sommer bekommen ihnen leichter Schatten,
keine allzu hohen Temperaturen und eine gleichbleibende, milde Feuchtigkeit am
besten. Da die Art empfänglich gegen Spinnmilben ist, wäre öftere Kontrolle
angebracht. Vorbeugend kann die Pflanze jedoch öfters mit Wasser eingesprüht
werden. Notocactus haselbergii kann auch uneingeschränkt dem
Fensterbrettpfleger empfohlen werden. Die Pflanze wird nach den neuesten
Nomenklaturbestimmungen heute in der Gattung Parodia eingereiht.
Vorkommen:
In der pampa-ähnlichen Landschaft des östlichen Rio Grande
do Sul in Brasilien. Er bewohnt hier felsige Erhebungen, sogenannte Trockeninseln,
zusammen mit einer artreichen Flora.