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Mammillaria plumosa Weber
(plumosa = federartig; gefiederte Mammillaria)
Synonym:
Neomammillaria plumosa Britton & Rose 1923; Chilita
plumosa (F.A.C. Weber) Orcutt(1926); Ebnerella plumosa (F.A.C. Weber) Buxbaum
(1951); Escobariopsis plumosa (F.A.C. Weber) Doweld(2000)
Vorgestellt von Ernst Koch.
Beschreibung:
Der Körper ist gedrückt kugelig, sprosst stark und bildet
vielköpfige schneeweiße bis gelbliche Polster. Die Warzen sind ganz dicht,
weichfleischig, konisch, hellgrün. Axillen sind voll mit Wolle. Randdornen ca.
40,3-7 mm lang, fein mit wollig gekräuselten Enden, dicht gefiedert, verlochten
und den ganzen Körper bedeckend, weiß bis gelblich. Die Blüten erscheinen im
Winter, Dezember und Januar, sind glockig, weiß bis gelblich.
M. plumosa zählt zu den streng geschützten und bedrohten
Kakteen in ihrer Heimat und wurde in den Anhang I von CITES übernommen.
Kultur:
Die Pflanze wächst problemlos und ist nicht besonders
empfindlich. Lieber weniger Wasser, als zu viel, garantiert den Kulturerfolg.
Sie bildet mit den Jahren große Gruppen. Eine vegetative Vermehrung durch
Teilung nimmt die Pflanze nicht übel. Nur durch Pfropfen kann das reizende
dichte Wollkleid auseinander fallen. Außer auf Torfsubstraten kann die Pflanze
auch auf anderen durchlässigen Erden kultiviert werden. Als Substrat bevorzugen
ich eine mineralische Erde mit Lehmzusatz.
Vorkommen:
Die Mammillaria plumosa wächst in Mexiko im Staate Coahuila
von Saltillo bis Monterrey im Kalkgebirge, auf ca.1500 m. Ein Fundort ist aber
auch im Staate Nuevo Leon im Huasteca Canyon. Die Begleitflora ist recht
spärlich und nur mit anderen Kakteen begleitet. An den Trockenhängen wachsen
unter anderem auch Mammillaria ritteriana, Echonocereus pectinatus, Mammillaria
melanocentra.
Mammillaria plumosa findet man dort in Felslöchern und auf
schrägen Kalksteinplatten.